Schlossruine Neideck, Arnstadt
Die Schlossruine Neideck wurde 1273 erstmals als Burganlage erwähnt. Um 1553 erfolgte unter Graf Günther von Schwarzburg der Umbau zum Renaissance-Wasserschloss. Nach Verlegung der Residenz Anfang des 18. Jh. nach Sondershausen verlor das Schloss Neideck an Interesse und stürzte 1772 teilweise zusammen. In den Folgejahren diente das Objekt als Steinbruch, dem der überwiegende Teil des Schlossgebäudes zum Opfer fiel. Erhalten blieben Reste im Osten und im Westen sowie der 64m hohe Schlossturm. Der 1992 gegründete »Verein Schlossruine Neideck zu Arnstadt e.V.« nahm sich des Ruinengeländes an, sicherte und sanierte die Ruinenreste und machte den Grundriss des einstigen Schlosses für die Öffentlichkeit erlebbar.
In Zusammenhang mit weiteren Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen war eine fotogrammetrische Bestandsaufnahme- und dokumentation der Schlossruine erforderlich. Für die wieder zu errichtende Fußgängerbrücke über den Schlossgraben wurde eine Ingenieurvermessung der Achse vorgenommen.
| Auftraggeber | PLANEN + BAUEN bürogemeinschaft günther |
|---|---|
| Zeitraum | Februar – März 2005 |
| Informationen | Ansichten (Fotogrammetrie) und Grundriss |
| Verwendete Systeme | TachyCAD, AutoCAD, PhoToPlan |
| Referenzblatt zum Download (PDF) |
Die Mauerreste im Südosten sind tachymetrisch vermessen worden. Es liegen ein Grundrissplan und mehrere mittels Fotoentzerrung erstellte Ansichten der Schlossruine vor.