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Glockenturm im Olympiastadion Berlin

Sanierung der Wallanlage des Glockenturmes

Das 75 Meter lange Mittelstück der Maifeldtribünen rechts und links vom Turm ist nicht als Wall geschüttet, sondern als dreigeschossiges Bauwerk errichtet. In ihm war während des Krieges u.a. das Reichsfilmarchiv eingelagert, das nach dem Einmarsch der russischen Truppen, vermutlich durch die Unachtsamkeit eines Soldaten, in Brand geriet. Die beim Brand entstandene große Hitze wurde über den Glockenturm wie durch einen Schornstein abgeleitet. Dadurch wurden tragende Teile der Stahlskelett-Konstruktion derart deformiert, dass die Standfestigkeit des Turmes nicht mehr gegeben war. 1947 wurde er durch britische Pioniere gesprengt und enttrümmert. In den Jahren 1960 bis 1962 wurde der Glockenturm nach einem Entwurf von Werner March, dem Architekten des alten Turmes, in Stahlbetonweise auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut.

Auftraggeber Ingenieurbüro Messen + Zeichnen
Zeitraum Oktober-Dezember 2003
Informationen Grundrisse, Schnitte, 3D-Modell
Verwendete Systeme TachyCAD, CASOB, AutoCAD

Aufgabe

Vermessung des Glockenturm-Rumpfes und Wall-Mittelstückes für die Planung der Sanierung. Insbesondere war für die Tragwerksplanung die Geometrie der umfangreichen Stahlträgerkonstruktion der bis zu 18 Meter hohen Räume wichtig.

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Zum Seitenbeginn | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 09.07.2008
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